Wir freuen uns sehr, Sie zu diesem Anlass einzuladen:
Donnerstag, 22. Oktober 2026
12.15 bis 13.15 Uhr
online
In den letzten Jahren hat die Forschung zu digitalen Interventionen und Biomarkern enorme Fortschritte gemacht – doch trotz dieser wissenschaftlichen Durchbrüche sehen wir in der Praxis kaum eine spürbare Verbesserung der Versorgung. Warum ist das so? Zwei mögliche Erklärungen drängen sich auf: Entweder forschen wir ohne echten praktischen Bezug, oder den Praktizierenden fehlt schlicht die Zeit oder das Interesse, neue Erkenntnisse anzuwenden.
Dieses Referat zeigt einen anderen Weg:
Ausgehend von konkreter klinischer Forschung in der Alterspsychiatrie und -psychotherapie der UPD Bern demonstriert der Referent, wie seine Arbeitsgruppe digitale Lösungen für den klinischen Alltag entwickelt und evaluiert – und dabei gleichzeitig unser Verständnis der Erkrankungen vertieft. Sie erhalten Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse aus der stationären und ambulanten Alterspsychiatrie, die zeigen, dass digitale Lösungen auch für den klinischen Alltag nützlich und relevant sind.
Darüber hinaus berichtet das Referat über konkrete „low-hanging fruits“ – also schnell umsetzbare Massnahmen, die der Referent als Transformationsmanager für die UPD als elementar zur Verbesserung der Versorgung erkannt hat. Diese praktischen Lösungen ermöglichen schon heute eine bessere Versorgung, ohne komplizierte Forschung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
PD Dr. med. Stephan Egger
Chefarzt und Leiter Medizin Wil
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