Wir freuen uns sehr, Sie zu diesem Anlass einzuladen:
Donnerstag, 23. April 2026
12.15 bis 13.15 Uhr
online via Microsoft Teams
Psychotische Störungen sind durch ein hohes Risiko wiederkehrender Episoden geprägt, die den weiteren Krankheitsverlauf und die Lebensqualität massgeblich bestimmen. Zunehmend wird deutlich, dass Rückfälle bereits vor der Episode erkennbar sind, etwa durch Veränderungen in Sprache und Kommunikation. Dies eröffnet neue Wege für frühzeitige Interventionen.
Parallel dazu zeichnet sich in der Pharmakotherapie ein Wandel ab: Neben den etablierten dopaminergen Strategien treten neue Wirkprinzipien hervor, die alternative neurobiologische Systeme ansprechen und damit auch neue Perspektiven im Nebenwirkungsprofil bieten. Ein verbessertes Nebenwirkungsmanagement, das sowohl pharmakologisch wie auch in der klinischen Praxis konsequent umgesetzt wird, ist dabei zentral für die langfristige Adhärenz.
Über die medikamentöse Behandlung hinaus gewinnt eine Haltung an Bedeutung, die Recovery als übergeordnetes Ziel ernst nimmt und Patientinnen und Patienten umfassend in ihre Behandlung einbezieht. Damit öffnet sich der Weg zu einem ganzheitlicheren Ansatz, der Rückfallprophylaxe, innovative Therapien und individuelle Lebensperspektiven miteinander verbindet.
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Mittag.
PD Dr. med. Stephan Egger
Chefarzt und Leiter Medizin Wil
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