Depressionen gehören weltweit zu den Erkrankungen mit der höchsten gesundheitlichen Beeinträchtigung. Etwa 30 % verlaufen chronisch und sind mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität, der psychosozialen Integration sowie psychiatrischer und somatischer Komorbidität verbunden. Der Beitrag beleuchtet Risikofaktoren der Chronifizierung und Unterschiede zwischen episodischen und chronischen Verlaufsformen.
Vor dem Hintergrund häufig früher interpersoneller Traumatisierungen – meist in Form emotionaler Vernachlässigung – wird aufgezeigt, wie eine spezifische und kontingente Gestaltung der therapeutischen Beziehung neue Erfahrungen ermöglicht. Leitlinienorientierte Psychotherapieverfahren wie das Cognitive Behavioral Analysis Programm (CBASP) bieten vielversprechende Ansätze zur Verbesserung von Beziehungsqualität, Stimmung und sozialer Teilhabe.
Die Teilnahme ist vor Ort oder online möglich. Im Anschluss an das Referat sind alle Teilnehmenden herzlich zu einem Apéro und Austausch eingeladen.
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